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Fraunhofer SIT kritisiert Cloud-Speicherdienste

6. Juni 2012

Das Fraunhofer Institut SIT kritisiert in einer gerade erschienenen Studie On the Security of Cloud Storage Services die Sicherheitsimplementierungen von allen relevanten Cloud-Speicheranbietern (CloudMe, CrashPlan, Dropbox, Mozy, TeamDrive, Ubuntu One und Wuala).

Insbesondere bewerten die Forscher als kritisch, dass viele Anbieter die Daten erst auf den „Cloud-Servern“ verschlüsseln und nicht auf den PCs der Nutzer. Somit muss dem Anbieter vertraut werden, dass dieser diskret mit den hochgeladenen Daten umgeht. Des Weiteren setzen einige Anbieter auf proprietäre Verschlüsselungsprotokolle für die Datenübertragung anstatt auf bereits etablierte und überprüfte Technologien. Aber auch weitere Punkte wie unbekannte Serverlokationen (bzw. falsche Angaben der Anbieter zu dem Serverstandort) und Probleme bei der Absicherung des Zugriffs von mehreren Nutzern auf einen Dateipool werden thematisiert.

Insgesamt rät das Fraunhofer Institut derzeit allen Unternehmen von der Nutzung von Cloud-Speicherdiensten ab. Auch Privatnutzer sollten sich überlegen welche Daten Sie den Cloud-Providern anvertrauen.

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